Die Menschen wollen in einer Stadt mit einer niedrigen Kriminalitätsrate leben. Das wünscht sich jeder Bürger eines Landes, denn Sicherheit ist ein Grundbedürfnis jedes Menschen. Hamburg ist eine große Stadt, und wenn man über ihre Vergangenheit spricht, hat die Zahl der Menschen dort jedes Jahr zugenommen. Natürlich stieg mit der Zahl der Zuwanderer und Einwohner in der Handelsstadt auch die Kriminalität, und die Stadtverwaltung begann über die Bildung von Polizeieinheiten nachzudenken. Ihre Vorläufer im 19. Jahrhundert waren die Nachtwächter. Mehr auf hamburgyes.eu.
Geschichte der Polizei
Rund 200 Jahre zurückblickend, als die französische Besatzung Hamburgs gerade beendet war, drohten neue Unruhen. Um die „innere Ruhe“ in der Stadt aufrechtzuerhalten, wurde am 26. Mai 1814 die Polizeibehörde mit ihrem Hauptquartier in der Neuen Wall gegründet. Damals trugen die Polizisten keine Uniformen, aber sie hatten charakteristische Erkennungszeichen ihrer Profession – Knöpfe mit einem Wappen und einen Säbel.
Die Polizeibehörde wurde von einem Polizeiherrn geleitet und bestand aus einem Oberpolizeimeister, vier Konstablern, mehreren Schreibern und Bediensteten. Nachts wurden die Stadt und die Ordnung von Wächtern kontrolliert. Diese hatten keinen guten Ruf, da sie oft bei der Arbeit einschliefen. Tagsüber beschäftigten sie sich mit anderen Aufgaben.
Für große Verbrechen und Naturkatastrophen waren die Polizisten nicht gut vorbereitet. Das große Feuer von 1842 erinnerte eindrucksvoll daran. Damals wurde ein großer Teil der Altstadt zerstört. Danach gab es Änderungen in der Ausstattung und Organisation der Polizei, und bestimmte Punkte wurden verbessert.
Die Kriminalpolizei
Im Jahr 1876 wurde neben dem Korps der berittenen Konstabler und der Hafenpolizei eine Abteilung der „Kriminalpolizei“ gegründet, die mit der Ermittlung von Straftaten begann. 1892, nach der Cholera-Epidemie, die Tausende von Hamburgern das Leben kostete, wurde auch die „Schutztruppe“ gebildet. Die Polizeibeamten erhielten eine militärische Uniform, die der preußischen Polizei ähnelte, mit einem Helm, der als „Pickelhaube“ bekannt war.
Mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs wurde die bekannte „Davidwache“ auf der Reeperbahn errichtet. Lange Zeit orientierte sich die Polizei an den Bedürfnissen des Militärs. Nach der Revolution von 1919 begannen Unruhen in Sülze-Unruhen. Dies geschah nach Informationen über die Verarbeitung halbverrotteter Tierkadaver. Wütende Bürger stürmten mehrere Tage lang die Fleischfabriken.

Am 17. Juli 1932 kam es zu einer Schießerei während des „Altonaer Blutsonntags“. Infolge der angespannten Situation starben 18 Menschen, von denen die meisten von Polizeikugeln getötet wurden.
Die Arbeit vergangener Jahre
Während des Zweiten Weltkriegs war das 101. Reserve-Polizeibataillon in Hamburg am Holocaust beteiligt, das heißt, die Beamten waren Mörder vieler Menschen. Jahre später wurden nur wenige Polizisten verurteilt, während andere weiterhin in den Polizeidienststellen der Stadt arbeiteten und nicht enttarnt wurden. Am 26. Mai 1945 wurde Bruno Georges zum Polizeichef ernannt. Zu dieser Zeit entstand auch die weibliche Schutzpolizei, obwohl bereits seit 1927 Frauen in kriminalpolizeilichen Positionen tätig waren.
Im Jahr 1962 ereignete sich eine Naturkatastrophe, die Hunderte von Menschenleben forderte. Danach wurde das „Hamburger Amt für innere Angelegenheiten“ gegründet. Dort wurden Polizisten, der Zivilschutzdienst und die Feuerwehr zusammengeführt.
Die 1970er und 1980er Jahre waren geprägt von Ermittlungen im Zusammenhang mit der „Roten Armee Fraktion“ und dem Kampf um besetzte Häuser in der Hafenstraße. In den 1990er Jahren geriet die Polizei in einen großen Streit über Misshandlungen und Angriffe von Beamten auf Ausländer.
Hamburg war das erste Bundesland in Deutschland, das 2004 eine blaue Polizeiuniform einführte. Seit 2010 gibt es in der Stadt wieder eine berittene Polizei. Heute werden Polizisten respektiert, sie werden um Hilfe gebeten. Die Einwohner der Stadt glauben, dass junge Polizisten sie vor Kriminellen und Angriffen schützen und in ihren Bezirken für Ordnung sorgen werden, damit das Leben sicher und ruhig bleibt.