Hamburg ist eine außergewöhnlich schöne, lebendige und große Stadt. Die Metropole begrüßt Touristen herzlich, überrascht die Einheimischen angenehm und hinterlässt in den Erinnerungen der Besucher unvergessliche Bilder von Architektur, Landschaften und lächelnden Hamburgern. Dies ist die zweitgrößte Stadt Europas, die für ihre Uferpromenade sowie für historische Momente im Zusammenhang mit der Hanse bekannt ist. Lesen Sie mehr unter hamburgyes.eu.
Die Hanse
Die Geschichte der Stadt begann im Jahr 808 n. Chr., als Karl der Große, der Kaiser, beschloss, eine Burg zwischen den Flüssen Elbe und Alster zu errichten, um sich vor slawischen Stämmen zu schützen. Das entscheidende Jahr war 1189, als Friedrich I. Barbarossa Hamburg den Titel einer Freien Reichsstadt innerhalb des Heiligen Römischen Reiches verlieh. Der Zugang zur Elbe half der Stadt, sich zu einer wichtigen Handelsmacht Europas zu entwickeln.
Im Jahr 1241 schloss Lübeck ein Bündnis mit Hamburg, was später zur Hanse führte. Die Mitgliedschaft in diesem Handelsbund war entscheidend für Hamburgs wirtschaftliche Stellung in der Welt. Das Erbe der Hanse spiegelt sich im vollständigen Namen der Stadt wider – Freie und Hansestadt Hamburg.
Im August 1284 wurde die Stadt von einer Katastrophe heimgesucht: Ein großer Brand zerstörte fast alle Wohngebäude. Ein Jahrhundert später, im Jahr 1350, wurde Hamburg von der tödlichen Pandemie des „Schwarzen Todes“ heimgesucht, die 6.000 Menschenleben forderte.
Stadtentwicklung
Im 16. Jahrhundert wurde der Luthertum zur Hauptreligion Hamburgs. Später konnten die ersten Juden eine portugiesische jüdische Gemeinde in Altona gründen. 1558 wurde die Börse gegründet, doch 1810 wurde der Wohlstand durch den Einmarsch von Napoleons Armee unterbrochen, was den Handel vorübergehend zum Erliegen brachte. Nach Napoleons Niederlage wurde die Stadt befreit. 1815 wurde Hamburg auf dem Wiener Kongress erneut als „Freie Stadt“ innerhalb des neuen Deutschen Bundes mit 38 Staaten anerkannt. Doch ein weiteres großes Feuer brachte 1842 neue Prüfungen und hinterließ 20.000 Menschen obdachlos. Auch das Rathaus sowie die Kirchen St. Petri und St. Nikolai wurden zerstört.
Erster Weltkrieg und NS-Regime
Die Geschichte Hamburgs ist untrennbar mit Kriegszeiten verbunden. Im Ersten Weltkrieg kämpften 230.000 junge Männer, von denen viele ihr Leben verloren. Die Wirtschaft der Stadt litt stark nach dem Krieg, ebenso wie der Handelsflotte. Während des Zweiten Weltkriegs war Hamburg die Heimat der größten jüdischen Gemeinde, die unter der Herrschaft des NS-Regimes Deportationen, Zerstörung, Verfolgung und Folter erlitt. Die Verfassung wurde aufgehoben, Menschen wurden in den Krieg gezwungen, und jüdische Bürger wurden ermordet.

Gegen Ende des Krieges zerstörten britische und amerikanische Bomber mehrere Stadtviertel. Diese Operation wurde „Gomorrha“ genannt, und die Bombardierungen dauerten bis zur Kapitulation des NS-Regimes im Mai 1945 an. Insgesamt wurden 39.000 Tonnen Bomben auf die Stadt abgeworfen, wodurch 42.000 Zivilisten starben. Nach dem Krieg wurde Hamburg Teil der Bundesrepublik Deutschland.
Das moderne Hamburg
Heute sieht sich die Metropole als kulturelle Stadt, in der das Studentenleben floriert, die Wirtschaft wächst, die Wissenschaft blüht und der Hafen internationale Bedeutung hat. Hamburg ist ein bedeutendes Medienzentrum Deutschlands. Die Stadt ist in sieben Bezirke unterteilt: Hamburg-Mitte, Hamburg-Nord, Bergedorf, Wandsbek, Eimsbüttel, Altona und Harburg. Besuchern der Stadt werden viele verschiedene Sehenswürdigkeiten geboten. Über 60 Museen und 60 Theater, Denkmäler, Parks, historische Gebäude und wunderschöne Stadtlandschaften erzählen die Geschichte der Metropole.
Die Hansestadt bewahrt zahlreiche Handelstraditionen, die nicht nur für Touristen, sondern auch für Einheimische interessant sind. In Hamburg gibt es viel zu entdecken, zu bestaunen und bei Spaziergängen durch die schönen Straßen zu genießen.