Mittwoch, Mai 20, 2026

Über den Mediensenator Hamburgs, Carsten Brosda

Hamburg – eine Stadt, die historische Kulturdenkmäler und dynamisches Arbeiten, lebhaften Handel und Innovation vereint. In der Hansestadt leben über eine Million Menschen, und es bedarf eines geschickten Managements der Prozesse, um allen ein angenehmes Leben in der Stadt zu ermöglichen. Seit 2017 steht Carsten Brosda an der Spitze des Ressorts Kultur und Medien. Der Sozialdemokrat verbindet journalistische Kompetenz mit politischem Pragmatismus und macht die Metropole zu einem Zentrum der Kreativität. Die Arbeit des Politikers umfasst Fragen der Meinungsfreiheit, Kulturförderung, digitaler Medien und Innovationen. Mehr dazu auf hamburgyes.

Frühe Jahre und Ausbildung

Carsten Brosda wurde am 3. Oktober 1974 in Gelsenkirchen geboren. Während seines Studiums verbrachte er ein Jahr im Rahmen eines Austauschprogramms in Texas, wo er die fachspezifische Journalistik kennenlernte. Von 1995 bis 2000 studierte er Journalistik und Politikwissenschaft an der Universität Dortmund. Er absolvierte unter anderem ein Praktikum bei der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ in Essen. Später promovierte er in Diskursiver Journalistik, wobei er die Rolle der Medien in öffentlichen Debatten untersuchte. Mehrere Jahre war er als Dozent an deutschen Universitäten tätig.

Von 2000 bis 2005 arbeitete Brosda in verschiedenen Positionen, beispielsweise als Redakteur, Redenschreiber, Pressesprecher und politischer Referent im SPD-Parteivorstand in Berlin. Er leitete die Abteilung für Reden, Texte und Analyse im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und war ab 2008 stellvertretender Leiter des Stabsbereichs Leitung und Planung. 2011 zog er beruflich nach Hamburg, das für ihn zur Heimat wurde. Die schöne Stadt mit ihrem kulturellen Leben und dem Charme des Hafens eignete sich ideal für Medien und Künste, die eng mit dem Leben der Menschen verwoben sind.

Der Einstieg in die Politik

Carsten Brosda fand früh zur Politik, da er bereits in seiner Jugend Mitglied der SPD war. Ab 2000 arbeitete er im SPD-Parteivorstand, verfasste Reden und analysierte diverse politische Themen. Von 2010 bis 2011 war der Politiker Leiter des Bereichs Kommunikation des Parteivorstands, bis ihn im Sommer 2011 der damalige Erste Bürgermeister Hamburgs, Olaf Scholz, zum Leiter des neu geschaffenen Medienamtes in der Senatskanzlei Hamburg berief. Ab 2013 war er zudem Hamburgs Medienbeauftragter.

Quelle: www.hamburg.de

Sein Umzug nach Hamburg stellte einen entscheidenden Wendepunkt in seiner Karriere dar. Von Juni 2011 bis Februar 2016 leitete Brosda das Medienreferat in der Hamburger Senatskanzlei und wurde ab 2013 zusätzlich Senatsbeauftragter für Medien. Seine Karriere entwickelte sich rasant: Ab 2016 war er Senator für Kultur, Medien und Digitales. Am 1. Februar 2017 wurde Carsten Brosda offiziell Kultursenator Hamburgs. Er erfüllt auch weitere Funktionen, so ist er beispielsweise Vorsitzender des „Kulturforums der Sozialdemokratie“. Seit November 2020 ist er Präsident des Deutschen Bühnenvereins und Co-Vorsitzender der Medien- und Netzkommission der SPD.

Wichtige Projekte in Hamburg

Die politische Tätigkeit von Carsten Brosda zeichnet sich durch Pragmatismus aus. Er kennt die Feinheiten der Arbeit von Bundesministerien bis hin zum Hamburger Rathaus, wo er die Prinzipien der digitalen Transformation in der Hansestadt vorantreibt. Er unterstützte bedeutende Projekte und initiierte sogar mehrere wichtige Vorhaben, die das kulturelle Leben Hamburgs maßgeblich veränderten. Er verwaltet geschickt das Budget, die Initiativen und diverse Veranstaltungen, die zur Belebung der Metropole nach Krisen beigetragen haben. Während der COVID-19-Pandemie organisierte der Politiker Unterstützung für die Hamburger Theater. Im Jahr 2023 startete Brosdas Team zusammen mit „Hamburg Marketing“ die Kampagne „Mixing is Possible“, die die Kultur Hamburgs und ihre Vielfalt durch Besuche von Museen, Konzerten, Poetry-Abenden und verschiedensten kulturellen Veranstaltungen hervorhob. Auch viele Touristen reisen in die Stadt, um das kulturelle Angebot zu genießen. Die Gäste wählen zwischen Theaterstücken, Kunstausstellungen und literarischen Lesungen. Brosda zielt darauf ab, dass der Besuch solcher Veranstaltungen nicht nur ein einfacher Ausflug ist, sondern die Entdeckung neuer kultureller Orte wird.

Brosda unterstützt innovative Projekte und digitale Medien, beispielsweise „SPACE“ – ein Innovationsraum in der Hamburger Speicherstadt. Dort kommen Unternehmen, Innovatoren, Start-ups und Selbstständige aus der Medien-, Kreativ- und Digitalbranche zusammen. Brosda betont die Wichtigkeit eines solchen Raumes, da er den Austausch von Erfahrungen und die Überprüfung traditioneller Geschäftsmodelle fördert. Die Verknüpfung von Inhalten mit Neuheiten und technologischem Know-how soll bei der Entwicklung neuer Medienprodukte in Hamburg helfen.

Der Politiker setzt sich für die Pressefreiheit und unabhängige Medien ein, die nicht von Politikern unter Druck gesetzt werden. Er engagiert sich in Projekten, die die Teilhabe der Stadtbewohner am kulturellen Leben erhöhen, wie die Vermietung von Räumlichkeiten für Ateliers oder Galerien und der Besuch von Veranstaltungen. Der Politiker tritt dafür ein, dass alle Bevölkerungsschichten, einschließlich Migranten, Zugang zu kulturellen Ereignissen haben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Carsten Brosda daran arbeitet, Hamburg zu einem Ort zu machen, an dem Kultur lebendig wird und Interessierte einlädt, in die Welt der Theateraufführungen, des Films und der Musik einzutauchen. In seiner Arbeit verbindet er die Fähigkeit zur Kommunikation auf verschiedenen politischen Ebenen mit konkreten Maßnahmen zur Förderung von Innovation und Vielfalt.

...